|
|
Geschichte

Die Liberale Aktion schreibt schon eine lange
Geschichte, denn sie wurde in den 1930er Jahre gegründet als
Kontrapunkt zu den extremen Ideologien, wie Faschismus und zu einer
aktiven Mittelstandes auf dem politischen Aktionsfeld. Folgerichtig
widersetzt sie sich totalitären Ideologien, verpflichtet sie
sich einer Wirtschaftspolitik, die auf dem Privateigentum, dem Recht,
der Verantwortung des Einzelnen und auf der freien Marktwirtschaft
beruht, ohne zu verkennen, dass es einen Ausgleich braucht in einer
Gesellschaft, die sich verpflichtet den unschuldig .in Not Geratenen
zu helfen.
Ursprünglich war die Vereinigung unter dem Namen Redressement
National in der politischen Tagesarbeit bekannt. Damals wie heute
hat die Vereinigung eine Brückfunktion zwischen den verschiedenen
Sprach- und Kulturregionen der Schweiz. Sie unterscheidet sich von
einer politischen Partei dadurch, dass sie sich basierend
auf ihre liberalen Grundhaltung - zum einen konkret und generell
auf die Stärkung der Rolle des Mittelstandes konzentriert und
sich zum andern von Branchenverbänden durch eine ausgewogene
Wahrung der Interessen des Mittelstandes und der KMU unterscheidet.
Damals wirkte die Vereinigung in der Oeffentlichkeit durch Beiträge
in Zeitungen, Veranstaltungen und Inseraten zur politischen Tagesaktualität.
In den 1970er Jahren hat sich die Schweizerische Eidgenossenschaft
ein konjunkturelles Instrumentarium gegeben, indem sie die Schweizerische
Nationalbank beauftragte, eine den Gesamtinteressen des Landes dienende
Kredit- und Währungspolitik zu führen. Diesen in der Verfassung
festgelegten Auftrag hat die Bank vor allem als Sicherung der Geldwertstabilität
durch eine entsprechende Geldpolitik verstanden. - Die Landesregierung
veröffentlichte ein Legislaturprogramm, um zu kommunizieren,
welche Kräfte im Verlauf der Legislatur zur Problemlösung
zu bündeln sind, unter Hinweis auf Strategie, Zielsetzung und
Mittel in den verschiedenen staatlichen Tätigkeitsgebieten.
Die stufengerechte Zuweisung der richtigen
Aufgaben an Bund, Kantone und Gemeinden und deren damit verbundene
Finanzierung, beleben die politische Diskussion auch im Bereich
der öffentlichen Finanzen und der Steuern - in unserem föderalen
Staat.
Der wirtschaftliche und politische Zusammenschluss
in Europa, die Liberalisierung der Märkte und die Globalisierung
veranlassen uns, täglich Rolle und Aufgaben unsres Staates
auch im internationalen Kontext zu überdenken.
In einem Jahrzehnt, das den Milleniumswechsel
erlebt, hat sich die das Redressement einen neuen Namen gegeben.
Damit wird bereits mit dem Namen: Liberale Aktion erläutert,
mit welchem Blickwinkel die Probleme angegangen werden.
Die Liberale Aktion ist eine Vereinigung,
die in der Zeit steht, Lösungen erarbeitet, die mit der Zeit
gehen. Sie wirkt in Funktion des Legislaturprogrammes der Landesregierung;
bildet Schwerpunkte im Rahmen von Mehrjahrezyklen und begleitet
so die Arbeiten der Landesregierung und des eidgenössischen
Parlamentes mit Meinungsäusserungen und Stellungnahmen im Rahmen
von Vernehmlassungsverfahren und im Vorfeld von eidgenössischen
Abstimmungen durch Publikation ihrer Abstimmungsempfehlungen zu
Themen der inneren und äusseren Sicherheit, Fiskal- und Steuerpolitik,
Wirtschafts- und Sozialpolitik, Wohn- und Eigentumsfragen. Einen
aktualisierten Wegweiser zu gesellschaftspolitischen, staatspolitischen
und wirtschaftspolitischen Fragen publiziert sie unter dem Namen:
der Liberale Punkt auf ihrer Website.
|